Von der Bank in den Kuhstahl – Berater macht Praktikum auf dem Bauernhof

Daniel Peters, Kundenberater in unserer Bank, tauschte für ein einwöchiges Praktikum sein Jackett gegen ein Paar Gummistiefel. Mit dieser Ausrüstung tauchte er in die Welt eines Landwirtes ein und hat eine Woche lang auf einem Bauernhof in der Region gearbeitet.

Zurück in den Anzug geschlüpft ist er um viele Erfahrungen reicher. Bei uns in der Bank beginnt der Arbeitstag des 24-Jährigen um 7.45 Uhr. Für sein Praktikum musste er zum Teil wesentlich früher aus den Federn. Bereits um 5.30 Uhr war an manchen Tagen Arbeitsbeginn für den Büromenschen. Daniel Peters lernte alle Arbeitsabläufe auf dem Hof kennen. Er war beim Melken dabei, erfuhr, wie man das „Futtermanagement“ optimiert, durfte beim Einstreuen der Kälberställe selbst Hand anlegen und sich sogar als Geburtshelfer beteiligen. Das waren für den Banker durchweg völlig neue Erfahrungen, denn bislang hatte er kaum Berührungspunkte mit der Landwirtschaft. „Ich hatte mich auf die Hofwoche und die damit verbunden Herausforderungen gefreut. Was mich im Einzelnen erwarten würde, war mir allerdings nicht bewusst“, beschreibt der 24-Jährige die Gefühlslage, mit der er das Praktikum angetreten hatte. Das Fazit fällt indes rundum positiv aus: „Die Woche war sehr lehrreich, informativ und aufregend.“ Nicht ganz leicht sei es für ihn gewesen, sich in die Lage des Landwirts zu versetzen und aus seiner Perspektive die Arbeitsablaufe und Prozesse zu sehen, räumt Daniel Peters ein. Umso größer sei der Respekt, den er nun vor der Arbeit von Landwirten habe. Die Leistungsfähigkeit des Betriebes habe ihn „beeindruckt“, so der Banker, der einen solchen Rollentausch jederzeit wieder machen würde. Gefreut habe er sich darüber, dass er am Familienleben auf dem Hof aktiv teilnehmen konnte. „Ich bin sehr herzlich aufgenommen worden“, sagt Peters.